Und weiter: „Als gesetzliche Unfallversicherung macht uns diese Entwicklung Sorgen.
Wir brauchen daher zum einen ein besseres Miteinander auf unseren Straßen. Aus diesem Grund unterstützen die Unfallkassen, Berufsgenossenschaften und ihr Spitzenverband DGUV die Kampagne #mehrAchtung des Bundesverkehrsministeriums und des Deutschen Verkehrssicherheitsrats. An die Menschen zu appellieren, mehr aufeinander achtzugeben, wird jedoch allein nicht reichen. Zum anderen brauchen wir deshalb auch eine Verkehrspolitik, die dem veränderten Mobilitätsverhalten der Menschen entschiedener Rechnung trägt als bisher. Konkret heißt das, die Vision Zero ernst zu nehmen und die Infrastruktur konsequent am Schutz der ungeschützten Verkehrsteilnehmer auszurichten. Dafür braucht es mehr sichere Rad- und Fußgängerwege und insbesondere mehr Sicherheit an Kreuzungen und Einmündungen von Straßen.“
Die DGUV ist der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Gemeinsam versichern die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung rund 65 Millionen in Menschen in Deutschland. Der Versicherungsschutz umfasst unter anderem den Weg zur Arbeit beziehungsweise zur Schule. Vergangenes Jahr verzeichneten die Unfallversicherungsträger rund 170.000 meldepflichtige Unfälle von Versicherten auf dem Weg zur Arbeit und rund 90.000 Unfälle auf dem Weg in die Schule, Hochschule und Kita.“
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Foto: Jan Roehl