ADAC Umfrage: So sicher fühlen sich Fahrradfahrer im Straßenverkehr
Die Unfallzahlen zeigen, dass sich etwa zwei Drittel der Radverkehrsunfälle innerorts an Kreuzungen, Einmündungen und Grundstückszufahrten ereignen. Um hier die Sicherheit zu verbessern, müssen gute Sicht und Sichtbarkeit der Radwege und Radfahrer gewährleistet sein: Deutlich markierte Bereiche zur Verdeutlichung der Verkehrsführung und Vorfahrtsregelungen können dabei nach Ansicht des ADAC helfen.
Auch das Thema Pop-up-Radwege wurde in der ADAC Umfrage behandelt. Die temporären Radfahrstreifen wurden im ersten Lockdown in mehreren Großstädten eingeführt und sollen stellenweise als Dauerlösung bestehen bleiben. Mehr Platz für Radwege bedeutet allerdings auch weniger Platz für Autofahrer. Knapp die Hälfte der Befragten ADAC Mitglieder (49 Prozent) findet die zusätzlichen Radspuren grundsätzlich gut. 31 Prozent der Befürworter sehen in ihnen aber nur eine vorübergehende Lösung. 18 Prozent sind dafür, dass sie zur Dauereinrichtung werden. Fast jeder dritte Befragte lehnt Pop-up-Radwege ab. 16 Prozent haben gar keine Meinung.
ADAC