- TÜV Rheinland: Umfassender UV-Schutz bis 400 Nanometer sinnvoll
- Im Straßenverkehr nur Sonnenbrillen bis Kategorie 3 tragen
Unterschiedliche Kategorien beim Tönungsgrad
Auch ein ausreichender Blendschutz ist wichtig, denn dieser filtert das sichtbare Licht. Der Tönungsgrad der Gläser lässt sich anhand der fünf Kategorien null bis vier ablesen. „Für unsere Breitengrade empfiehlt sich Kategorie zwei. Hier absorbieren die Gläser bis zu 82 Prozent des sichtbaren Lichts“, so der Experte. Für Regionen am Meer rät Winbauer zu einem Schutzfilter der Kategorie 3, der bis zu 92 Prozent Licht absorbiert. Und nur wer in den Bergen lebt sollte zu Brillen der Kategorie 4 greifen (Absorption bis zu 97 Prozent). Autofahrer und Radfahrer entscheiden sich am besten für ein Modell der Kategorie 2 oder 3. Ungeeignet ist hingegen die höchste Tönungsstufe 4, denn damit sind die Signalfarben im Straßenverkehr nicht mehr erkennbar. Diese Brillen sind oft mit einem durchgestrichenen Autosymbol gekennzeichnet.
Auf stabile Gläser achten
Zum Schutz der Augen tragen auch stabile und verzerrungsfreie Gläser bei. Sie sollten keine Blasen oder Einschlüsse aufweisen und auf leichten Druck nicht in der Fassung nachgeben. „Anders als beim schnellen Kauf in Kiosken oder auf Wochenmärkten kann ein Augenoptiker in punkto Sicherheit, Qualität und Tragekomfort einer Sonnenbrille rundum beraten“, sagt Dr. Winbauer.
TÜV Rheinland AG