Wetterbedingt steigt das Unfallrisiko: Auf fluoreszierende und reflektierende Materialien achten
Auf Prüfzeichen achten
„Beim Kauf von reflektierenden Produkten sollten Verbraucher auf entsprechende Normen, Kennzeichen und Prüfsiegel achten“, appelliert Diekmann. Reflektoren sollten die DIN-Norm EN 13356 erfüllen und mit dem CE-Zeichen versehen sein. „Ist das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit angebracht, werden das Produkt und der Hersteller zudem regelmäßig überwacht.“ Bei Warnwesten gilt die Norm EN 20471 – diese Prüfziffer sollte auf dem Etikett der Warnweste vorhanden sein. Ebenfalls sorgen Reflektorbänder für Jogger mit eingearbeiteten Prismen für ein gutes Rückstrahlverhalten. Übrigens: Warnkleidung wird je nach Anteil an fluoreszierenden sowie retroreflektierenden Materialien in drei Klassen eingeteilt, wobei Klasse 3 die beste Sichtbarkeit bietet. „Fluoreszierende Materialien beziehungsweise Farben sind tagsüber bei Nebel und Regenwetter besonders auffällig. Retroreflektierendes Material sorgt nachts für eine sehr gute Sichtbarkeit, wenn es beispielsweise von Autoscheinwerfern angestrahlt wird“, so Diekmann. Sollten beim Kauf Unsicherheiten in Bezug auf das Rückstrahlverhalten auftreten, empfiehlt der TÜV Rheinland-Experte, aus wenigen Metern Entfernung ein Handyfoto mit Blitzlicht von der Reflektionsfläche zu machen. Gutes Rückstrahlverhalten wird dann direkt auf dem Display sichtbar.
– Prtessemeldung und Foto: TÜV Rheinland AG –