Nachtblindheit, Reaktionsverzögerung: Ältere Autofahrer haben zwar zunehmend mit Einschränkungen zu kämpfen, möchten aber meist ihren Führerschein behalten. Wie Fahrerassistenzsysteme beschaffen sein müssen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, untersucht nun die Universität Duisburg-Essen (UDE).
Probanden gesucht
Es gibt bereits zahlreiche Fahrerassistenzsysteme: Spurhalteassistenten, Notbremssysteme, Fußgängererkennung oder auch Einparkhilfen. „Auf die Bedürfnisse älterer Menschen sind sie jedoch selten ausgerichtet“, erläutert Projektleiterin Prof. Dr. Heike Proff. „Wir untersuchen nun, wie sie gestaltet sein müssen, damit sie auch akzeptiert und genutzt werden.“
Dem Projekt vorgeschaltet ist eine Befragung von 150 Autofahrern jenseits der 50, um anschließend Prototypen entwickeln zu können. Wer sich als Proband beteiligen möchte, meldet sich unter Tel. 0203/379-1091, oder per Mail bei: alfasy@uni-due.de. Für die Kontrollgruppe werden auch 30- bis 40-jährige Autofahrer gesucht.
Weitere Informationen:
Josip Jovic, Lehrstuhl für Internationales Automobilmanagement, Tel. 0203/379-1091, alfasy@uni-due.de
– Presseinformation der UDE Universität Duisburg-Essen –
Foto: ADAC