Extrem leistungsfähige Xenon-, LED- und jetzt auch Laser-Lichtquellen sowie intelligente Scheinwerfersysteme mit situationsabhängiger Lichtsteuerung kommen immer häufiger in den Straßenverkehr.
Diese komplexe Lichttechnik stellt die Kfz-Werkstätten beim Licht-Test vor große Herausforderungen. Zwar ist die reine Sichtprüfung der Funktionen
Abblend-, Fern- und Nebellicht nach wie vor mit dem Scheinwerfer-Prüfgerät möglich. Stellt der Kfz-Mechatroniker jedoch Abweichungen von der Norm fest, lässt sich der Fehler nicht mehr einfach per Schraubendreher beheben.
Dann geht es nur mit dem Auslesen der Steuerelektronik und der Neujustierung des Scheinwerfersystems mit einem elektronischen Testgerät weiter. Und das ist nicht mal eben schnell im Vorbeigehen gemacht.
Dafür müssen die Kfz-Meisterbetriebe, die sich am Licht-Test beteiligen, den notwendigen Aufwand berechnen. Die kostenlose Sichtprüfung hingegen ist auch weiterhin Teil des jährlichen Licht-Tests.
– Presseinformation und Foto: ZDK Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe –