Die aktuelle Studie der R+V 24 zeigt: Jeder 6. Autofahrer fährt auch einmal dichter an einem Radfahrer vorbei als die vorgeschriebenen 1,5 Meter. Das kann jedoch dazu führen, dass sich Radler durch den Luftzug eines voreifahrenden Pkw oder Lasters erschrecken, zu dicht an den Rand fahren oder auf Gehwege ausweichen – und damit sich und andere gefährden. „Wenn die 1,5 Meter nicht eingehalten werden können, darf der Autofahrer nicht überholen“, sagt Sina Schmitt. „Geduld sorgt hier für mehr Sicherheit.“
Die Studie zeigt auch: Führerscheinneulinge kennen sich mit den Verkehrsregeln besser aus als „alte Hasen“. Nur 10 Prozent der 14 bis 29- Jährigen würden mit geringerem Abstand überholen. Im Gegensatz zu den über 50-Jährigen, da halten 22 Prozent der Befragten einen reduzierten Abstand für ausreichend. Doch das ist gefährlich: „Fährt ein Auto zu dicht an einem Radfahrer vorbei, kann schon ein kleiner Schlenker des Radfahrers zu einem Unfall führen“, betont Sina Schmitt.
„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften.
– Pressemeldung der r+v24 –
Foto: ACE Auto Club Europa