DVR erhofft sich eine Erhöhung der Verkehrssicherheit
Elektronische Fahrerassistenzsysteme erhöhen bereits heute nachweislich die Sicherheit auf unseren Straßen. Der DVR fördert deshalb die Weiterentwicklung und weitere Verbreitung der unsichtbaren Helfer. „Parallel hierzu kann die Entwicklung des Automatisierungsgrades von Fahrfunktionen einen wichtigen Beitrag im Sinne der Sicherheitsstrategie Vision Zero leisten“, ergänzt Dr. Eichendorf. Es sei zu erwarten, dass Fahrzeuge mit hochautomatisierten Fahrfunktionen dauerhaft ein höheres Sicherheitsniveau erreichen.
Allerdings müsse zeitnah der rechtliche Rahmen als Grundlage des hochautomatisierten Fahrens geschaffen werden. Fragen der Verantwortung und Haftung müssten geklärt werden. Darüber hinaus seien Datensicherheit und Datenschutz zu gewährleisten. „Gegen Missbrauch und Manipulation sind wirksame Vorkehrungen zu treffen“, fordert der DVR-Präsident.
Dem DVR kommt es außerdem darauf an, dass hochautomatisierte Fahrweisen regelkonform sind und den Prinzipien der Rücksichtnahme und des vorausschauenden Fahrens entsprechen. Autofahrerinnen und Autofahrer müssten die Systeme richtig verstehen und keine unerfüllbaren Erwartungen an deren Leistung haben. Sie müssten umfassend und wirksam über die Funktionsweisen der Systeme aufgeklärt werden.
– Pressemeldung: DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. –
Foto: Continental