Doch nur wenige ältere Menschen nutzen Fortbildungsangebote für mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Denn auch im Alter gilt: Übung macht den Meister. Mit zunehmendem Alter setzen sich viele jedoch immer seltener hinters Steuer. Zum Beispiel, weil die tägliche Strecke zur Arbeit entfällt. Dazu können Beeinträchtigungen wie eine eingeschränkte Beweglichkeit das Fahren erschweren. Trotzdem haben 77 Prozent aller Autofahrer noch kein Fahrsicherheitstraining oder -seminar absolviert, um ihre Fahrtüchtigkeit zu verbessern. Bei den über 60-Jährigen sind sogar 79 Prozent zurückhaltend beim Thema Fortbildung.
Sicherheitstrainings sorgen für neue Blickwinkel einer souveränen Fahrkultur
Profis können weiterhelfen, wenn Autofahrer nicht mehr entspannt im Straßenverkehr unterwegs sind. So kann eine Fahrt mit einem Fahrlehrer beispielweise hilfreiche Rückmeldungen für noch sichereres Fahren geben.
Kay Schulte vom DVR rät auch zur Teilnahme an einem speziellen Sicherheitstraining (SHT), das auf die Bedürfnisse und Wünsche Älterer abgestimmt ist – wie zum Bespiel das DVR-Programm „SHT sicher mobil“. „Autofahrer, die schon viele Jahre Fahrerfahrung aufweisen, erproben zielgerichtet, wie sie trotz möglicher Einschränkungen anstehende Fahraufgaben auch zukünftig sicher, entspannt und souverän meistern.“
Weitere Informationen zu „SHT sicher mobil“ unter: www.senioren-im-verkehr.de
Die Aktion Schulterblick: Sicher mobil bis ins hohe Alter
Die „Aktion Schulterblick“ des DVR bietet Informationen und Angebote rund um das Thema Mobilität im Alter. Mehr Informationen finden Sie unter www.dvr.de/schulterblick.
Der DVR wurde 1969 als Verein gegründet und ist mit seinen mehr als 200 Mitgliedsorganisationen die Kompetenzplattform in allen Fragen der Verkehrssicherheit.
– Presseinformation des DVR Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. –
Foto: ADAC