- Kraftfahrer: Besonders aufmerksam fahren
- Kinder: Für gute Sichtbarkeit sorgen
- Erwachsene: Masken bei der Fahrt abnehmen
Halloween wird auch in Deutschland immer beliebter. Wenn sich am 31. Oktober dunkle Gestalten, Vampire und Geister auf den Straßen tummeln, müssen Autofahrer besonders aufmerksam sein. Aber auch feiernde Erwachsene sollten ein paar Tipps beherzigen.
Reflektoren erhöhen Sichtbarkeit
Aber auch Eltern können Unfällen vorbeugen, indem sie die Kostüme ihrer Kinder mit Reflektoren ausstatten. „Gute Exemplare leuchten im Scheinwerferkegel bis zu 160 Meter weit und erhöhen so die Wahrnehmbarkeit in der Dämmerung und bei Nacht deutlich. Bei Dunkelheit sind die Jüngsten ansonsten erst im Bereich von 30 Metern gut erkennbar“, erklärt ARCD-Pressesprecher Josef Harrer. Auch Taschenlampen sind sinnvolle Utensilien, die auf die Kinder aufmerksam machen. Und natürlich sind Väter und Mütter gut beraten, wenn sie die Kindergruppen diskret begleiten.
Kostüme dürfen Sicht und Gehör nicht einschränken
Wer selbst verkleidet zu einer Halloween-Party geht, der darf beim Autofahren nicht durch die Verkleidung beeinträchtigt werden. „Wie im Karneval gilt: Die Verkleidung darf Sicht und Gehör des Fahrers nicht einschränken“, sagt Harrer. Bei einem Unfall kann sonst der Versicherungsschutz gefährdet sein, und es droht ein Bußgeld. Nach einer feuchtfröhlichen Feier sollte man sich außerdem keinesfalls hinters Steuer setzen, denn schon geringe Mengen an Bier, Wein oder Schnaps verringern die Reaktionsfähigkeit, und das Fahren unter Alkoholeinfluss wird bei einer Kontrolle mit satten Strafen geahndet. Der ARCD rät deshalb allen, die mit Kostüm und Alkohol Halloween feiern wollen, auf öffentliche Verkehrsmittel oder ein Taxi umzusteigen. Keinesfalls sollte man außerdem am nächsten Morgen den Restalkohol unterschätzen, denn pro Stunde baut der Körper gerade einmal zwischen 0,1 und 0,15 Promille Alkohol im Blut ab!
– Presseinfo des ARCD Auto- und Reiseclub Deutschland e.V. –
Foto: ARCD.