Staub, Pollen, Reifenabrieb und Wasser: Das sind die Zutaten für einen Sommercocktail, der die Straßen gerade für Zweiradfahrer gefährlich glatt macht. Gerade nach langer Trockenperiode lässt Regen einen rutschigen Schmierfilm auf dem Fahrbahnbelag entstehen. Für Biker, Roller-Fahrer, Radler und Co. eine tückische Sommerfalle – schon bei geringen Geschwindigkeiten. Fahrtipps von den TÜV SÜD-Experten bei so genanntem Sommerglatteis.
Vorboten kennen: Ist es lange trocken und regnet dann, können Straßen selbst dann noch glatt sein, wenn sie längst schon wieder getrocknet sind. Bei solchen Wetterlagen also stets mit Glätte rechnen.
Alleen meiden: Wichtigste Zutat für den Schmierfilm sind Pollen. Deshalb sollten Biker bei Touren durch die Natur oder auf mit Bäumen flankierten Straßen besonders achtgeben.
Profil zeigen: Das A und O für guten Grip sind gute Reifen. Ausreichend Profil sorgt dafür, dass die Maschine erst gar nicht ins Rutschen kommt oder der Kontakt zur Fahrbahn schnell wieder hergestellt ist. Auch für Motorradreifen gilt die gesetzliche Mindest-Profiltiefe von 1,6 Millimetern. Bei widrigen Straßenverhältnissen reicht das aber nach Ansicht des TÜV SÜD-Experten nicht aus. „Besser ist eine Profiltiefe von 3,0 bis 3,5 Millimetern“, sagt Lang. Daher: Rechtzeitig die Reifen vom Fachhandel überprüfen und gegebenenfalls wechseln lassen.
– Presseinformation und Foto vom TÜV Süd –