Foto: Petra Grünendahl
- Damit die Pollen gar nicht erst ins Auto gelangen, Fenster schließen und regelmäßig den Innenraum mit dem Staubsauger säubern.
- Auto nicht unter Bäumen parken und Jacke mit möglicherweise anhaftenden Pollen im Kofferraum verstauen.
Wenn die Augen durch die Allergie lichtempfindlicher sind, hilft eine Sonnenbrille. Sie hält auch einen Großteil der Pollen von den Augen fern. - Pollenfilter in der Lüftungsanlage fangen Blütenstaub auf dem Weg ins Wageninnere zuverlässig ab. Bei älteren Autos helfen Fachwerkstätten bei der Nachrüstung, neuere Autos sind oftmals serienmäßig bereits damit ausgestattet. Pollenfilter müssen allerdings regelmäßig (etwa alle 15 000 Kilometer) ausgetauscht werden, damit sie sich nicht zusetzen.
- Wer während der Fahrt von einem Allergie-Schub überrascht wird, sollte sofort anhalten, um gefährlichen Situationen vorzubeugen. Wer seine Allergie kennt und weiß, was hilft, sollte ein
Notfall-Set mit Medikamenten mitführen. - Achtung: Auch Medikamente gegen Allergien können sich auf das Fahrverhalten auswirken, daher sollte unbedingt vor Einnahme mit Arzt oder Apotheker Rücksprache gehalten und der Beipackzettel gelesen werden. Stellt die Polizei Fahrfehler oder körperliche Ausfallerscheinungen aufgrund von Medikamenten
fest, kann dies als strafbare Trunkenheitsfahrt gewertet werden und schlimmstenfalls den Führerschein kosten. - Weil auch das Auto unter der Pollen-Invasion leidet, sollten Autofahrer öfter die Waschstraße besuchen. Eine zusätzliche Konservierung schützt das Fahrzeug und sorgt dafür, dass der Blütenstaub
beim nächsten Waschen besser entfernt werden kann. Scheibenwisch-Wasser mit Sommerscheiben-Reiniger mischen, da Winterprodukte die Scheiben nur verschmieren.
Übrigens: Menschen, die in der Stadt leben, sind nicht unbedingt sicherer vor Allergien. Hier kann das Zusammenwirken von erhöhter Feinstaubbelastung und Pollen sogar zu einer Verstärkung der Symptome führen.
– Pressemeldung des ADAC Nordrhein –
Foto: Petra Grünendahl