Mit dem Frühling sind auch wieder die Tage der Motorradbastler gekommen. „Nichts gegen Verschönerungen, aber das heimliche Schnellermachen kann mehr Geld kosten, als das Gerät wert ist“, warnt Ingo Aulbach, Sprecher des Bezirks Oberhausen im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). „Denn durch die Manipulation erlischt die Betriebserlaubnis.“ Die Versicherung kann sich dann bis zu 5.000 Euro von der Schadenszahlung vom Verursacher zurückholen und die Entschädigung aus der Kaskoversicherung ganz streichen.
Wer unbedingt sparen möchte, für den gibt es gescheitere Tipps. So ist die private Unfallversicherung wesentlich billiger als eine spezielle Version für Motorradfahrer und sie gilt sogar rund um die Uhr, auch beim Motorradfahren. Passiert ein Unfall, übernimmt sie alle Kosten, die durch die dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen entstanden sind, bis hin zur Invalidität. Manche Vertragsversionen beinhalten im Todesfall einen Hinterbliebenenschutz für die Familie. Damit dieser einigermaßen auskömmlich wird, empfehlen die Versicherungskaufleute mindestens das Drei- bis Fünffache des eigenen Jahresbruttoeinkommens zu vereinbaren sowie zusätzlich eine angemessene monatliche Unfall-Rente.
Auch Saisonkennzeichen sparen nicht nur Geld, sondern das jährliche An- und Abmelden des Motorrads bei der Versicherung. Man sollte sie für mindestens sechs Monate abschließen (Beispiel von April bis Oktober). Dann nämlich hemmt die Winterfahrpause nicht mehr den Fortschritt beim Schadenfreiheitsrabatt.
Mit legalen Kostentipps kann man also mehr sparen, als mit heimlichen Basteleien und fährt zudem entspannter. Mehr Informationen dazu können die Versicherungskaufleute geben.
– Presseinformation des Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e. V. –
Foto: DVR Deutscher Verkehrssicherheitrat e. V.